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Neue Planung für den Horstmannsteg vorgestellt

Grundriss der Vorzugsvariante

Grundriss der Vorzugsvariante

Ansicht der Vorzugsvariante

Ansicht der Vorzugsvariante

Ansicht der schadhaften Zugeisen

Ansicht der schadhaften Zugeisen

(3.5.2018, dmg) Zwei Wochen nach der Sperrung der Brücke am Rainer-C-Horstmann-Weg, dem so genannten „Horstmannsteg“, hat die Stadtverwaltung im Bauausschuss die neue mit dem BUND abgestimmte Planung für den Neubau vorgestellt. Geplant ist nun eine Geh- und Radwegbrücke mit einer nutzbaren Breite von 3,50 Metern. Die Geländer sind mit einer Höhe von 1,30 Meter über der Fahrbahn geplant. Somit ist erstmalig eine barrierefreie Nutzung der Brücke im Begegnungsverkehr möglich. Im Grundriss wurde die Achse der Brücke der des bestehenden Bauwerks angepasst: Die neue Brücke beschreibt den gleichen Bogen wie die heutige Brücke. Die Kosten der Brücke werden bei rund 2,5 Millionen Euro liegen.

Die Brücke wird von Hennef aus in Richtung Allner mit 4,5 Prozent leicht ansteigen und dann mit 1,5 Prozent abfallen. Fünf Pfeiler werden die Brücke tragen. Die Pfeiler werden parallel der Flussachse ausgerichtet und erhalten eine strömungsoptimierte Form, so dass sie auch bei Hochwasser wenig Widerstand bieten. Das erste Brückenfeld hat eine Weite von 47 Metern, so dass im Fluss kein Pfeiler stehen wird. Die Brücke wird ohne Pylone errichtet.

Nach aktueller Kostenschätzung werden die reinen Baukosten für den Neubau bei rund 1,8 Millionen Euro liegen. Hinzu kommen der Abbruch der alten Brücke, Ausgleichsmaßnahmen und Ingenieurhonorare für Landschaftsplanung, Brückenplanung, Bodengutachten und Vermessung, so dass insgesamt Herstellungskosten von 2,5 Millionen Euro entstehen. Die reinen Baukosten bei der vorherigen Planung lagen bei 1,6 Millionen Euro. Die höheren Kosten erklären sich vor allem durch eine um sieben Prozent größere Brückenfläche aufgrund der gebogenen Form und allgemeinen Kostensteigerungen im Baugewerbe. Der Bauausschuss beschloss die Vorplanung einstimmig und machte damit den Weg frei für eine Entwurfsplanung.

Massive Schäden – Sperrung unumgänglich

In der Sitzung machte Mathias Steitz vom Büro „Verheyen Ingenieure“ noch einmal deutlich, wie gravierend die Schäden an der bestehenden Brücke sind. Wie bereits mitgeteilt sind die Zugeisen in den beiden Gelenken des Brückenbogens 57 Jahre nach dem Bau so schadhaft, dass sie nicht mehr dauerhaft tragfähig sind. Für die Prüfung hatte man die Gelenke erstmals an einer Stelle freigelegt, die man bis dato für unproblematisch gehalten hatte. Zugeisen halten die Brückenteile an den Brückenpfeilern. Die vorhandenen Zugeisen sind bedenklich dünn, teilweise gerissen und in einem Fall ist eines sogar nicht vorhanden. Fotos des Befundes unterstrichen das Maß der Schäden.

Eine provisorische Instandsetzung durch zusätzliche Stützen sei zwar theoretisch möglich ist, erfordere aber umfangreiche Planungen, die Abstimmung und Genehmigung mit Verbänden und Behörden, koste bis zu 150.000 Euro und dauere mindestens ein halbes Jahr – dafür dass man die Brücke dann kurz darauf doch abreiße. Angesichts dessen und vor dem Hintergrund der sonstigen Bauwerksdefizite wie marodem Beton und versetzten Betonteilen sei eine solche provisorische Maßnahme nicht empfehlenswert.

Auch eine Anregung aus dem Ausschuss, senkrechte Anker von der Fahrbahn der Brücke in die Pfeiler zu setzen und dadurch eine vorläufige Freigabe zu ermöglichen, hat man unterdessen geprüft und aus technischen Gründen verworfen. Das Risiko eines Einsturzes bleibt und am Ende kann niemand garantieren, dass provisorische Lösungen erfolgreich sind.

Hintergrund

Der 1961 gebaute Horstmannsteg verbindet die Hennefer Innenstadt mit Ortsteilen auf der rechten Seite des Flusses. Die Brücke bietet vielen Bürgerinnen und Bürgern eine kurze und hochwassersichere Verbindung ins Stadtzentrum. Im Rahmen der regelmäßigen Überprüfungen wurden vor einigen Jahren diverse bauliche und konstruktive Mängel an der bestehenden Brücke festgestellt. Radfahrer dürfen die Brücke seither nicht nutzen und die Standsicherheit des Bauwerks wurde laufend geprüft. Da eine Sanierung der alten Brücke nicht mehr möglich ist, entschied sich die Stadt für einen Ersatzneubau. Eine bereits 2015 und 2016 aufgestellte Planung war durch Einwände des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) gegen die Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsplanes 2017 auf Eis gelegt worden. Im November 2017 hatte der Rhein-Sieg-Kreis die Befreiung zurückgenommen. Stadt und BUND hatten sich seit Dezember 2017 zu mehreren kooperativen Abstimmungsgesprächen getroffen und die Grundlagen für die Neuplanung geschaffen. 




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